La Tour d'Aigues LA TOUR-D'AIGUES

Das Schloss wurde 1984 als historisches Monument klassifiziert.

Am Ufer des kleinen Flusses Eze, wird La Tour d'Aigues Sie mit seiner außergewöhnlichen natürlichen Umgebung und seinen zahlreichen Weinbergen bezaubern. Genießen Sie den Charme und die Schönheit von La Tour d'Aigues und entdecken Sie die kleinen Gassen, die Kirche, und das Renaissanceschloss. Die Einwohner von La Tour d’Aigues werden Tourains genannt.

→ nicht zu verpassende Sehenswürdigkeiten
– das Renaissanceschloss
– die Kirche Notre Dame de Beauvoir
– Die Kapelle St. Christophe
– die Touristeninformation befindet sich im Inneren des Schlosses
– der traditionelle Markt dienstags vormittags auf dem Platz gegenüber des Schlosses: ein Genuss für Augen und Geschmacksnerven

1 Rue des Grands Fours – Straße der großen Öfen

Ehemaliges Portal der Befestigungsmauer, geöffnet, um den Verkehr zu erleichtern.
Zu Ihrer Rechten sehen Sie eine Tür, die mit Geländersäulen verziert wurde, die aus den Ruinen des Schlosses nach der Revolution (1792) entwendet wurden. Damals diente das verlassene Schloss als Steinbruch für die Bevölkerung.

Folgen Sie dieser Straße, und anschließend der Rue National bis zum Portal des Rathauses (hôtel de ville).

2 Hôtel de Ville - Rathaus
Den Eingang zum Rathaus formt ein großer Torbogen, der in einen geschlossenen Hof führt. Dies ist ein ehemaliges Kloster, das sich im Inneren einer Priorei befindet, die als Unterkunft für 5 Kanoniker befand. Die Priorei wurde als nationales Besitztum 1791 verkauft, seit diesem Zeitpunkt ist dort das Rathaus untergebracht. Mittlerweile werden die Gebäude auf der rechten Seite durch das Rathaus genutzt und auf der linken Seite befindet sich die Unterkunft des Priesters. Früher befanden sich Kirche und Priorei außerhalb des Ortes, dessen Ausbreitung umschloss sie jedoch nach und nach.

3 Kirche Notre Dame de Romegas
Romegas leitet sich vom lateinischen „rumex“ ab, „sich ausbreitende Krautpflanze“. Seit 1096 in Texten erwähnt, ist dennoch nichts aus dieser Epoche noch vorhanden. Der Chorraum der Kirche, reserviert für die geistlichen Gäste, orientiert sich nach Osten in Richtung Jerusalem. Die drei Kirchenfenster repräsentieren das Symbol der Dreieinigkeit.
Besonderheit: die sichtbare schwarze Markierung auf den Mauern des Kirchenschiffes wurde gemalt zum Anlass des Todes eines der Herren von La Tour d’Aigues, um die Trauer des Dorfes auszudrücken. Es ist sehr selten, davon noch sichtbare Spuren zu finden.
In der ersten Südkapelle aus dem 13. Jahrhundert wurde Anfang des 16. Jahrhunderts eine Gruppe von Steinskulpturen erschaffen: „ Die Grablegung“. Der Großteil des Mobiliars (Holzstatuen, Abbildungen, Kanzel...) stammt aus dem 17. Jahrhundert wie auch die Sakristei. Der Pyramidion wurde 2014 nach originalen Plänen und Konstruktionsmethoden durch die Zimmermannsgesellen des Ortes restauriert.

4 Kirchplatz
Beim Kirchplatz handelt es sich um den Platz des ehemaligen Friedhofs des Dorfes, der sich zu seiner Zeit außerhalb des Ortes im Süden der Kirche befand.
Bewegen Sie sich in Richtung Rue d’Ecole (Schulstrasse), von der Kirche aus kommend auf der entgegengesetzten Seite des Platzes.
5 Zugang zum alten Dorf
Dieser Teil des Dorfes existierte schon im Mittelalter. Die Häuser zu Ihrer Rechten wurden wie eine Festungslinie erbaut, die das Dorf begrenzte.
6 Rue d'Eole
„Eole“ bedeutet Gott des Windes. Diese Benennung scheint logisch, da es sich um eine windige Straße handelt (kreisförmiges Portal durch die Befestigungsmauer und Winddurchlass). Tatsächlich ist es eine Veränderung des provenzalischen Wortes „Oulo“, was Topf bedeutet, da wir uns in der ehemaligen Straße der Töpfer befinden.

7 Portal der Befestigungsmauer
Hier waren die Grenzen des Dorfes bis zum 14. Jahrhundert, als die Ausdehnung des Dorfes außerhalb der Befestigungsmauern begann. Das Portal ist in schlechtem Zustand, trotzdem kann man noch die Spuren der einstigen Schutzgitter erkennen.

Gehen Sie die Rue de la Brèche hinab.

8 Treppen

Die Treppen stammen aus dem Mittelalter und ermöglichten einen Zugang zur Siedlung. Darunter befanden sich die Ställe für das Vieh (1-2 Ziegen, ein Esel, kaum mehr).
Folgen Sie der Rue des Grands Fours (zu Ihrer Linken).
9 Oratorium
Kleiner Erker mit einer kleinen Statue, die eine religiöse Figur darstellt. Oft befindet sie sich an Straßenecken, um zwei Wege zugleich zu beschützen (gegen die Pest, Epidemien oder anderes Unheil...). Diese Erker und ihre Statuen wurden größtenteils zerstört und gestohlen zur Zeit der Revolution.
10 Sprossenfenster
Große Fenster, die zwei- oder viergeteilt wurden, da zur Zeit ihrer Konstruktion die Möglichkeit, großflächige Fensterscheiben für die Reichen herzustellen durch fehlende Techniken begrenzt war. Die Arme dichteten ihre Öffnungen ab, in dem sie gefettete Tierhäute, die auf einem Untergestell mit geöltem Papier angebracht waren, verwendeten. Die Sprossenfenster stammen aus dem 16. Jahrhundert: Ende des Mittelalters, Beginn der Renaissance.
Schauen Sie bei der ersten Kreuzung nach rechts.

11 Rue du portail Romieu
Eine abfallende Straße, durchgehend schattig und dadurch häufig gefroren und rutschig im Winter. Auch genannt rue du Rompe Cue (rue du rompe cul – Straße des gebrochenen Hinterns), ebenfalls genannt Rue du portail, da sie auf ein ehemaliges Portal in der Befestigungsmauer zuläuft, das mittlerweile zerstört wurde.

12 Dorfkern des ersten Dorfes
Der ehemalige Dorfkern, der das erste Schloss aus dem 11. Jahrhundert umfasste, genannt „Tour de Béranger“ (Konstruktion aus Holz). Vielleicht bestand es nur aus einem Turm? Die Gebäude sind abgerundet, da sie sich den Befestigungsmauern und dem Felsen anpassten, um eine bessere Sichtbarkeit und eine leichtere Verteidigung zu gewährleisten. Die Befestigungsmauern sind verschwunden aufgrund der Vergrößerung des Ortes und größerer Feuerwaffen (Kanonen...), wodurch die Befestigungsmauern nicht mehr ausreichten. Das erste Dorf besaß eine sehr vorteilhafte Lage, im Westen über dem Ezetal auf einem Felsen liegend ermöglichte es eine exzellente Beobachtung der umliegenden Landschaft. Das neue und aktuelle Schloss stammt aus dem 13. Jahrhundert, wurde um einen sogenannten römischen viereckigen Turm errichtet, der ohne Zweifel als Passierturm für die Bewilligungszahlung fungierte (von der Stadt eingenommener Beitrag für die Einführung von Waren).

Folgen Sie der Rue de la Chapelle.
13 Ehemalige Pönitentenkapelle

Sie beherbergte weiße Büßermönche (Bruderschaft 1585 gegründet von Heinrich III., auch genannt weiße Schläger, da sie sich zur Erniedrigung selber schlugen: Selbstkasteiung). Die Büßer waren Theologen oder Laien, Männer und Frauen, und ihre Berufung war es, gute Werke zu tun. Sie teilten sich auf um sich um die Armen zu kümmern, um die Kranken, die Gefängnisinsassen... Die Kapelle wurde im 18./19. Jahrhundert nicht mehr benutzt und zerfiel in Ruinen.

14 Schöne Fassade
Sehr schöne Fassade mit schönen Ornamenten. Das Haus gehörte einer Familie des Aixer Adels: den d'Estière du Bourgais. Ebenfalls sehenswert ist die andere Seite der Fassade auf dem Schlossplatz.

15 Burliaire – Portal

Niemand kennt die genaue Bedeutung dieses Namens. Vermutungen stellen einen Zusammenhang her mit den Spielen, die auf dem Schlossplatz stattfanden, da „Bourlerie“ Boulespiel

16 Fassade der anderen Seite
Keine Ornamente auf der wunderschönen Fassade dieser Bleibe, da der Schlossherr zu der Zeit (Familie des Lesdiguières) dies verbot, um keine Konkurrenz zu den Ornamenten des Eingangsportales des Schlosses darzustellen. Durch diese Anweisung eingeschränkt, wurde das Haus demnach nur auf der anderen Seite dekoriert.


Petites flèches sur le plan:

Auf der anderen Seite der Brücke können Sie die sehr gut erhaltene ehemalige Waschstelle des Dorfes entdecken.

Die Kapelle St. Christophe befindet sich 400m außerhalb des Dorfes in Richtung Grambois.
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Adresse / Kontakt

Mairie de la Tour d'Aigues
Place de l'Eglise
84240  La Tour-d'Aigues
Telefonnummer anzeigen
T. 04 90 07 41 08
TelefonKontakt per E-Mail

GPS-Koordinaten

Länge: 5.548254
Breite: 43.725811