Vaucluse in 1 Tag

 

Ein Tag ist eigentlich ziemlich kurz, um Vaucluse kennen zu lernen! Lassen Sie sich auf jeden Fall Avignon nicht entgehen und suchen Sie sich dann aus unseren Vorschlägen noch etwas Passendes für sich aus.

 

Am Vormittag:

 

Avignon Die Stadt trägt auch den Namen „Stadt der Päpste“, weil sie etwa 5 Jahrhunderte lang den päpstlichen Herrschern gehörte, die im 14. Jahrhundert etwa einhundert Jahre lang höchstpersönlich dort residierten. Diese sieben Päpste und zwei Gegenpäpste haben der Stadt einen Glanz aufgeprägt, den sie nie mehr eingebüßt hat: die über 4 Kilometer lange Stadtmauer um die Altstadt, Paläste, Kirchen, gepflasterte Straßen mit prunkvollen Herrschaftshäusern, kleine Plätze im italienischen Stil, hübsche Boutiquen...

 

Nicht versäumen:


> Palais des Papes: Festung, Kirche, Papstpalast und eines der grandiosesten Baudenkmäler des Mittelalters.

> Pont Saint Bénézet, die „Brücke von Avignon“ aus dem auf der ganzen Welt gesungenen Kinderlied Sur le pont d´Avignon.

> Musée Angladon-Dubrujeau: Museum mit Werken von Cézanne, Van Gogh, Sisley, Picasso, Foujita, Modigliani, Degas...

 

Ebenfalls sehenswert:
> Musée Calvet (Kunstmuseum)
> Musée Vouland (Dekorative Künste aus dem 18. Jahrhundert)
> Musée du Petit Palais (Italienische Frührenaissance und Schule von Avignon)
> Collection Lambert (zeitgenössische Kunst)
> Les Halles (Markthalle, täglich außer Montag)


> Weitere Auskünfte über Avignon

 

 

Am Nachmittag:

 

Option 1: Besichtigung von Orange und Châteauneuf-du-Pape (25 Minuten von Avignon)

Orange: Die Stadt verdankt ihr internationales Ansehen ihren bemerkenswerten römischen Denkmälern, die auf der UNESCO-Welterbeliste stehen: der Triumphbogen, der früher die siegreichen römischen Legionen empfing, und das am besten erhaltene antike Theater des ganzen römischen Reiches.

 

Châteauneuf du Pape: dort befindet sich das renommierteste Anbaugebiet der Côtes-du-Rhône-Weine. Das internationale Ansehen des Gebiets ist auf eine Reihe örtlicher Besonderheiten zurückzuführen, wie die Sonneneinstrahlung und die spärlichen Regenfälle. Der Boden, auf dem die Weinstöcke wachsen, ist mit Kieselsteinen bedeckt, die die Wärme der Sonne tagsüber speichern und nachts wieder abgeben.

Zahlreiche Weinkeller mit Weinprobe stehen interessierten Besuchern offen.

 

Option 2: L’Isle sur la Sorgue und Fontaine de Vaucluse (25 Minuten von Avignon)

 

Ist heute Sonntag? Dann entscheiden Sie sich für L'Isle sur la Sorgue: Dieses Dorf verdankt seinen Spitznamen „Klein-Venedig“ den zahlreichen Kanälen, an denen sich alte Wasserräder drehen. Der Markt am Sonntagvormittag und seine samstags und sonntags geöffneten 300 ansässigen Antiquitätenhändler haben seinen Ruf begründet: hier befindet sich die zweitgrößte Antiquitätenhändler-Konzentration Frankreichs nach Paris.
> Weitere Auskünfte

Fahren Sie weiter nach Fontaine de Vaucluse und entdecken Sie eine der bedeutendsten Karstquellen Europas, die am Fuße des Felsens entspringt, die Papiermühle Vallis Clausa, das Museum der Unterirdischen Welt, das Krippenfigurenmuseum oder das Museum des Dichters François Pétrarque, der hier seine Inspiration fand.

 

Option 3: Gordes, Abtei von Sénanque, Roussillon (40 Minuten von Avignon)

 

Machen Sie einen kleinen Abstecher zum Luberon in das Dorf Gordes, das zu den „schönsten Dörfern Frankreichs“ gehört. Seine an die Hänge eines Felsens gebauten Steinhäuser scheinen sich um die über dem Dorf thronende Burg aufzuwickeln. Entdecken Sie die Trockenmäuerchen und die Trockensteinhütten, die bis Anfang des letzten Jahrhunderts von Bauernfamilien bewohnt waren. Auf der touristischen Route sollten Sie sich die Abtei von Sénanque nicht entgehen lassen, eines der schönsten romanischen Klöster der Provence.



Legen Sie nur 10 Minuten weiter einen Halt im Dorf Roussillon ein, das ebenfalls in der Liste der „Schönsten Dörfer Frankreichs“ steht und für seine es umgebenden Ockerfelsen bekannt ist, deren Farbnuancen vom strahlendsten Gelb bis zum dunkelsten Rot reichen. Begeben Sie sich auf den „Ockerweg“ (45 Minuten hin und zurück), der sich in einer atemberaubenden Landschaft dahinschlängelt und die Besucher anhand von Lehrpfadtafeln über die Geologie und die Etappen der Ockergewinnung informiert.

> Weitere Infos über Ocker